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USA wollen Auslandshandel mit Rohdiamanten stärker regulieren

Ziel der US-Behörden ist es, per Gesetzesänderung den Handel mit Diamanten aus Konfliktländern einzudämmen.

Die Vereinigten Staaten wollen den Handel mit Diamanten über die eigenen Landesgrenzen hinaus stärkeren Regulierungen unterwerfen. Wie Diamond News berichtet, planen verschiedene US-Institutionen, darunter die Zollbehörde und das Finanzministerium eine Gesetzesänderung einbringen. Der sogenannte Clean Diamond Trade Act sowie die Presidential Executive Order 13312 vom Juli 2003 gehören dazu.

Konkret will man veranlassen, dass jedem Rohdiamant der exportiert oder importiert wird, ein Unbedenklichkeits-Zertifikat der Organisation Kimberly Process beliegt. Es soll bescheinigen, dass der Diamant nicht aus einem Land stammt, in dem bewaffnete Konflikte ausgetragen werden. Jeder an einer solchen Transaktion beteiligte Inländer soll dieses Zertifikat zudem fünf Jahre lang aufbewahren. ♦

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Letzte Kommentare

  • Kommentar zu Diamantenpreise seit 2013 rückläufig von Edelstein 4. Mai 2018 09:58
    De Beers hat ja quasi ein Monopol in diesem Markt. Entsprechend können die auch weitgehend Einfluss auf die Preise nehmen. Dafür scheint es in negativer Hinsicht kaum anzeichen für Preismanipulationen zu geben. Es fehlen auch die entsprechenden Derivate, mit denen das möglich wäre. […]
  • Kommentar zu Diamantenpreise seit 2013 rückläufig von Peter Trom 4. Mai 2018 09:27
    Der Markt ist ziemlich undurchsichtig, weil ja jeder Stein ein Unikat ist und auch die Anbieter meiner Einschätzung nach keinen großen Wert auf Transparenz legen. Mit Diamanten lässt sich noch viel Geld verdienen. Im Gegensatz etwa zu Edelmetall. Hier sind die Margen extrem geschrumpft. […]