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Venezuela kauft Diamanten als Währungsreserve

Um Wertpapiere mit Diamanten zu hinterlegen, braucht man zunächst einen standardisierten Warenkorb.

Diamanten als Vermögensschutz, auch auf Zentralbank-Ebene!

Nicht nur Devisen und Gold sollen künftig zu den Vermögenswerten der Zentralbank Venezuelas gehören, nun sind auch Diamanten gefragt.

Die Zentralbank Venezuelas hat eine Diversifizierung ihrer Währungsreserven mit weiteren realen Vermögenswerten angekündigt.

Neben Edelmetallen sollen nun auch Diamanten und andere Edelsteine zum Portfolio gehören. Das gab ein Sprecher der Notenbank in der vergangenen Woche laut Presseberichten bekannt. Außerdem will das südamerikanische Land stärker in chinesische Staatsanleihen investieren, wie der Finanzminister Rodolfo Marco zu Protokoll gab.

Der ehemalige Staatspräsident Hugo Chávez sorgte seinerzeit für Aufsehen, als er 2011/2012 die im Ausland gelagerten Goldreserven des Landes nach Hause holte. Venezuelas Währungsreserven belaufen sich offiziell auf umgerechnet 21,7 Milliarden US-Dollar. Venezuela erzielt erhebliche Exporterlöse, vor allem durch das Angebot von Rohöl und Eisenerz.

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Letzte Kommentare

  • Kommentar zu Diamantenpreise seit 2013 rückläufig von Edelstein 4. Mai 2018 09:58
    De Beers hat ja quasi ein Monopol in diesem Markt. Entsprechend können die auch weitgehend Einfluss auf die Preise nehmen. Dafür scheint es in negativer Hinsicht kaum anzeichen für Preismanipulationen zu geben. Es fehlen auch die entsprechenden Derivate, mit denen das möglich wäre. […]
  • Kommentar zu Diamantenpreise seit 2013 rückläufig von Peter Trom 4. Mai 2018 09:27
    Der Markt ist ziemlich undurchsichtig, weil ja jeder Stein ein Unikat ist und auch die Anbieter meiner Einschätzung nach keinen großen Wert auf Transparenz legen. Mit Diamanten lässt sich noch viel Geld verdienen. Im Gegensatz etwa zu Edelmetall. Hier sind die Margen extrem geschrumpft. […]