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Schwache Diamanten-Verkäufe: Simbabwe senkt Wachstumsprognose

Das afrikanische Land hat seine Wachstumsprognose um knapp 4 Prozentpunkte gesenkt, weil der Diamanten-Absatz stockt.

Der Finanzminister Simbabwes, Tendai Biti, hat die Wachstumsprognose für sein Land von 9,4 Prozent auf 5,6 Prozent gesenkt. Als Hauptgrund für die deutliche Revidierung nennt er die schwachen Diamanten-Umsätze. „Mit Diamanten haben wir unglücklicherweise nur 46 Millionen US-Dollar eingenommen, anstatt der 600 Millionen US-Dollar, die wir prognostiziert hatten“, so Biti.

Für die schwächere Wirtschaftsentwicklung macht Biti die starke Trockenheit, die Uneinigkeit der Regierungsparteien und die strukturellen Probleme des Landes verantwortlich.

Simbabwe litt bis 2010 unter Hyperinflation. Die Preissteigerungen erreichten auf dem Höhepunkt der Inflation offiziellen Zahlen zufolge 231 Millionen Prozent. Nachdem der Simbabwe-Dollar außer Verkehr gesetzt und ausländische Währungen zugelassen wurden,  normalisierte sich die Teuerung. Die Regierung geht davon aus das Ziel von 5 Prozent Inflation halten zu können. ♦

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Letzte Kommentare

  • Kommentar zu Diamantenpreise seit 2013 rückläufig von Edelstein 4. Mai 2018 09:58
    De Beers hat ja quasi ein Monopol in diesem Markt. Entsprechend können die auch weitgehend Einfluss auf die Preise nehmen. Dafür scheint es in negativer Hinsicht kaum anzeichen für Preismanipulationen zu geben. Es fehlen auch die entsprechenden Derivate, mit denen das möglich wäre. […]
  • Kommentar zu Diamantenpreise seit 2013 rückläufig von Peter Trom 4. Mai 2018 09:27
    Der Markt ist ziemlich undurchsichtig, weil ja jeder Stein ein Unikat ist und auch die Anbieter meiner Einschätzung nach keinen großen Wert auf Transparenz legen. Mit Diamanten lässt sich noch viel Geld verdienen. Im Gegensatz etwa zu Edelmetall. Hier sind die Margen extrem geschrumpft. […]