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In fünf Jahren könnten Diamanten knapp werden

Die steigende Nachfrage in den USA und China wird als Wachstums-Motor für den weltweiten Diamanten-Markt gesehen. 

Die weltweite Diamantennachfrage ist im vergangenen Jahr um 2,9 Prozent auf 75,3 Milliarden Euro gestiegen. Dabei sind die USA mit einem Anteil von 46 Prozent größter Absatzmarkt der begehrten Edelsteine.

Branchenverbände erwarten sogar einen Diamanten-Engpass. Die Nachfrage könne bald das Angebot übersteigen, meinen Bain & Company und das Antwerp World Diamond Centre (AWDC). Deren vereinte Prognose lautet laut EuroNews: „In fünf Jahren werden Diamanten knapp“.  Die Begründung: Die steigende Nachfrage in den USA und vor allem China. Im Land der Mitte rechnet man bis 2024 mit einer Verdoppelung der Diamanten-Nachfrage. Die wachsende Mittelschicht und der Urbanisierung seien dort der Wachstum-Motor. Mehr im folgenden Video.

Diamantwerte

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Letzte Kommentare

  • Kommentar zu Diamantenpreise seit 2013 rückläufig von Edelstein 4. Mai 2018 09:58
    De Beers hat ja quasi ein Monopol in diesem Markt. Entsprechend können die auch weitgehend Einfluss auf die Preise nehmen. Dafür scheint es in negativer Hinsicht kaum anzeichen für Preismanipulationen zu geben. Es fehlen auch die entsprechenden Derivate, mit denen das möglich wäre. […]
  • Kommentar zu Diamantenpreise seit 2013 rückläufig von Peter Trom 4. Mai 2018 09:27
    Der Markt ist ziemlich undurchsichtig, weil ja jeder Stein ein Unikat ist und auch die Anbieter meiner Einschätzung nach keinen großen Wert auf Transparenz legen. Mit Diamanten lässt sich noch viel Geld verdienen. Im Gegensatz etwa zu Edelmetall. Hier sind die Margen extrem geschrumpft. […]